Ein kleiner Tempel der japanischen Kultur
1984 entstand in Ostberlin unter den Händen von Charlotte von Mahlsdorf ein sorgfältig, im Stil des späten 19. Jahrhunderts möbliertes Gedenkzimmer für den japanischen Dichter und Arztes Mori Ogai. Das Pensionszimmer, das einzige erhaltene seiner Berliner Quartiere, in dem der damalige Medizinstudent und Sohn einer alten japanischen Adelsfamilie im Jahr 1887 nur kurze Zeit verweilte, entwickelte sich zur Gedenkstätte Mori Ogais. Durch wenige alte Photographien, Büchervitrinen, eine kleine Bibliothek und Textstellen aus Werk und Tagebüchern wird ein Einblick in das Leben des Japaners gewährt. Heute ist der Ort für japanische Besucher ein Ort der Verehrung und überraschender Vertrautheit in der fremden Stadt. Das Gedenkzimmer, wechselnde Ausstellungen und eine, "Kleine Reihe" genannte Edition mit studentischen Erstübersetzungen aus unterschiedlichsten japanischen Literaturformen sind Bestandteil dieses kleinen Tempels der japanischen Kultur in Berlin.
Bon à savoir
Horaires : Lundi - Vendredi
de 10:00 à 14:00
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